Die Kundalini erwacht

November 28, 2012

JNANESHWARI – Auszüge aus dem 6. Kapitel:

Die Kundalini erwacht, und aus den drei-einhalb Windungen heraus erhebt sie sich in die Region des Voids.

Chaitanya, die Urenergie, überströmt das Herz und dringt in die Hände und Füße vor. Sie befreit alle Teile des Fleisches von ihrer Schwere und von allen Problemen und Krankheiten. Gelenk für Gelenk erleuchtet sie die Körperregionen. Sie durchflutet die Knochen und löst alles Lähmende aus den Adern und Blutbahnen.

Die Kundalini löst alle schweren Elemente des Körpers auf: die Erde, das Wasser und das Feuer. Dann überströmt sie das ganze Wesen und erzeugt eine kühlende Sensation im Körper – innerlich und äußerlich.

Wenn sie alles Schwere aufgelöst hat, durchdringt sie erneut das ganze Wesen und erfüllt es mit seiner Energie. Dabei strömen die Winde des linken und des rechten subtilen Kanals in die Mitte, doch läßt die Kraft der Kundalini es noch nicht zu, daß sie sich vereinen, sondern trennt sie durch die trennenden Verzweigungen der Chakren.

Völlig gelöst und befreit aller Fesseln und Bande der Illusion, verbleibt nur die Urkraft der Lebens – der Wind der Vibrationen – im Körper.

Die Kundalini tritt nun in den Kanal der Mitte ein – den Shushumna. Die Kräfte der linken und rechten Seite vereinen sich und die Verbindung der Chakren wird vollkommen. Der vollkommene Nektar des Lebens, der über allen Wesen ruht, fließt über, während die Kundalini ihn berührt und ergießt sich in alle Kanäle, die von ihr geschaffen wurden, und erfüllt alle Regionen die von ihrem Wind der Vibrationen aufgeschlossen werden.

Völlig leicht geworden, umhüllt nur die Haut den Körper, der schon nicht mehr in der Welt der Elemente lebt. Leer ist er geworden und leicht. Selbst der Tod fürchtet diesen Körper. Jugend und Alter hören auf zu sein. Reine Kindheit wird an ihrer Stelle geboren. Der Yogi erscheint wie ein Kind, doch das Reservoir der physischen Stärke ist so einzigartig, daß man das Wort “Bala“, die Stärke, interpretieren muß.

Gleich voll entwickelten Perlen, die kraftvoll die Schalen der Muscheln aufsprengen, um den Ruf ihrer Schönheit in die Weite des Meeres zu strahlen, in gleicher Art, verströmt die vollkommene Vision ihr Licht durch die leicht geöffneten Augen des Yogi und erfüllt die gesamte Atmosphäre mit dem Duft der Unendlichkeit.

Der Körper des Yogis besitzt die Strahlkraft des Goldes, dennoch ist er unfassbar leicht gleich dem Wind, da er die Massivität des Erd–Elementes und die Zähigkeit des Wassers nicht mehr in sich trägt. Nur noch der der leichte Hauch der Ewigkeit durchflutet sein Wesen. So kann der Yogi jenseits der Meere blicken und himmlische Klänge vernehmen und selbst die Gedanken einer Ameise lesen. Er reitet das Pferd, das in der Form des Windes ihm dient und schreitet über alle Wasser ohne seine Füße zu nässen und erreicht ungeahnt große Kräfte.

Fest gegründet auf der kindlichen Unschuld – und die Region unter dem Herzen als Stufe nutzend – steigt die Kraft ”Kundalini” im mittleren Kanal empor, und als Wind der Vibrationen erreicht sie das Herz. Diese reine Göttin – Kundalini –  ist wahrhaft die Mutter des Universums als auch die allerhöchste Majestät der Seele und die beschützende Macht des sprießenden Pflänzchens ”OHM”.

Das Herz läßt den Wind der Vibrationen in der Form von Tönen in den Körper fließen, versprüht seine göttliche Musik und ein leiser Donner der  Vibrationen durchdringt den Körper. Während das Herz derart erdröhnt, öffnet sich das Fenster in die Krone des Kopfes in der Form des Brahmarandhras.

Dort oben, weit über der Leere unter dem Herzen, existiert eine andere Zone der Leere, die man Brahmarandhra nennt und in der alle Essenz beheimatet ist. Während Sie – die Göttin Kundalini – eintritt in diese Sphäre der Leere, erfüllt sie dieses Reich der Essenz mit ihrer Herrlichkeit.

In ihrer eigenen Herrlichkeit löst sich die Göttin selbst auf und verströmt in der unendlichen Weite des Herzens. Kraft fließt in Kraft, Energie in Energie. Alles löst sich auf in ihrer Kraft, und selbst sie – die Kraft – ist nicht mehr wahrnehmbar.

Nur der Wind verbleibt, frei, rein und unberührbar. Dies ist das letzte Stadium in dem sich alle schweren Elemente endgültig verlieren. Der Körper erlöst sich in sich selbst.

Dieser Körper ist nicht mehr von dieser Erde. Himmels–Wanderer (sky–wanderer) wird er von da ab genannt. Derart geworden vollbringt der Körper des Yogi Wunder.

Die Erde hat sich in Wasser gelöst, das Wasser in der Hitze sich verflüchtigt, während die Hitze vom kühlenden Wind im Herzen absorbiert wurde. Zurück bleibt nur der Wind, verweilend in menschlicher Form. Doch selbst er wird nach einiger Zeit vom Himmel absorbiert.

Der Name Kundalini verliert sich dann und der Name ”Maruta” (Wind) nimmt seinen Platz ein. In seiner ureigenen Kraft ruhend, verweilt er, bis er vom Absoluten (Brahman) aufgenommen wird.

In der Yoga–Position “Jalandhara“ durcheilt sie den Shushumna Kanal und durchstößt das Brahmarandhra. Dann, die Füße auf dem “OM“ ruhend, flutet der Wind, gleich dem Fluß der auf dem Meer trifft, durch das Brahmarandhra hinaus, breitet die Arme aus in der Form: “Ich bin das Absolute (Brahman)“ – und umarmt die Vollkommenheit.

Der Schleier der fünf Elemente fällt ab und beide – der Wind des Lebens und das Absolute vereinen sich und lösen sich in der Macht des Absoluten auf, gleich dem Seewasser, das verdampft war und derart gereinigt sich in der Form von Wolken in Flüsse und Bäche ergossen hat, nun erneut zurückkehrt ins Meer, genau so kehrt die individuelle Seele, durch die Hilfe der menschlichen Form in das Absolute zurück und sichert die ewige Einheit.

Jene vollkommene Rückkehr ins Absolute vermag jedoch nur jener zu verstehen, der es selbst erfährt. Unmöglich ist es Worte zu finden, die jenen vollkommenen Zustand zu beschreiben vermögen. Der Lebenswind selbst vermag keinen Laut aus jenen Regionen der Vollkommenheit in die Form menschlicher Worte zu gießen, wenn er sich in der absoluten Vollkommenheit des Brahmarandhra auflöst. Deshalb kann es durch Worte nie erreicht werden.

Und dies ist eine Wahrheit – dreifach wiederholt.

und OM

Beiben sie in der Gegenwart…

Oktober 19, 2012

„… und bleiben Sie ausgeglichen“, sagt Nirmala Devi

The Times of India, 13. März 2000

MUMBAI: Viele nickten zustimmend mit dem Kopf als Nirmala Devi, spirituelle Lehrerin und die Gründerin von Sahaja Yoga sagte: „Seien Sie nicht zu hart zu sich selbst! Hören Sie auf, sich schuldig zu fühlen für das, was geschehen ist. Verzeihen Sie sich und verzeihen Sie anderen!“

Sie sprach am Samstag Nachmittag im Y.B. Chavan Auditorium mit den Offizieren der indischen Verwaltung über „Stress-Management“.

Sie beschrieb die IAS und IPS Offiziere als das „Rückgrat des Landes“ und sagte, dass sie nicht unter irgendeiner Art Druck oder Belastung stehen sollten.

Für Shri Mataji, wie sie allgemein bekannt ist, liegt der Frieden innerhalb des Individuums und muss lediglich entdeckt werden. Laut Shri Mataji ist es wesentlich, in den Zustand der Meditation zu kommen, um den Zustand des inneren Friedens zu erreichen. „Und es ist nur der Anfang einer Verwandlung, die uns zu einem höheren Bewusstseinsniveau führt“, sagte sie.

Nirmala Devi betonte, dass die Leute sich nicht über das subtile Energiesystem bewusst sind, das innerhalb jedes Menschen arbeitet. Sie erklärte das Konzept der „Kundalini-Erweckung“ und sagte, dass die Kundalini jene Energie ist, die schlafend im Sakrum liegt (Knochen am unteren Ende der Wirbelsäule). Im weiteren Sinn ist das Erwecken der Kundalini der Prozess der Selbstverwirklichung, die einer Person hilft, Stress zu überwinden und die das gequälte Nervensystem heilt. Sie meint, dass die Selbstverwirklichung die erste Begegnung eines Menschen mit der Wirklichkeit ist.

Sie sagte, dass auch in den Shastras (alte indische Schriften) steht, dass diese Energie innerhalb jedes Menschen liegt. Sahaja Yoga benutzt dieses subtile innere Instrument – die Kundalini, um eine Balance im körperlichen, geistigen, emotionalen und spirituellen Wesen hervorzurufen.

„Wenn die Kundalini erweckt wird, hilft das der Person demütig zu werden. Es bringt auch die Selbstverwirklichung mit sich. Das eigentliche Erwecken der Kundalini ist bekannt als Selbstverwirklichung“, sagte sie. Sie ergänzte, dass die Leute sich heutzutage entspannen müssten und dass auch dies mit diesem Erwecken möglich ist.

In ihrem Buch „Stress-Management durch Sahaja Yoga“ hat sie erklärt, dass das linke sympathische Nervensystem die Energie des Wunsches im Individuum darstellt, während das rechte die Energie der Aktion darstellt. „Und es ist die linke Seite, die Sie steuern können“, sagte sie und ergänzte, dass es eine Balance zwischen den beiden geben sollte.

Sahaja Yoga strebt an, mit Meditation holistische Gesundheitsfürsorge für die Menschen zu erreichen. Näher eingehend auf den Nutzen der Meditation sagte sie, dass eine Person einen friedlichen Geisteszustand erreichen und trotzdem aufmerksam bleiben könnte. “Man fühlt Mitleid für die Menschheit und ist fähig loszulassen von Zorn, von Hass, von der Furcht, vom Groll und von anderen negativen Merkmalen, die das Wachstum einer Person hemmen“, sagte sie.

Nirmala Devi begann 1970 mit der Verbreitung von Sahaja Yoga und heute gibt es Sahaja Yoga-Zentren in mehr als 108 Ländern der Welt. Sie war auch im indischen Freiheitskampf aktiv und sagte, dass diese Technik der Selbstverwirklichung die Menschen auch patriotisch macht. „Weil jene, die es ausüben sind jenseits von Materialismus und können alles opfern“, bemerkte sie.

Sie kommentierte die menschliche Tendenz, über der Vergangenheit zu brüten und wiederholte, dass es  unlogisch wäre sich wegen der Vergangenheit schlecht zu fühlen.

„Wenn Sie sich schlecht fühlen, quälen Sie sich selbst. Lernen Sie, in der Gegenwart zu bleiben und bleiben Sie ausgeglichen“, sagte sie.

Und glücklich war die Erde…

September 26, 2012

…als Ihre Füße sie berührten.

Exakt heute vor 30 Jahren hat Shri Mataji Nirmala Devi erstmals Wiener Boden berührt. Das war der Beginn einer neuen Ära – Kundalini erwecken & Selbstverwirklichung erleben für Jedermann/Jederfrau !

Die Anderen

Juli 16, 2012

„Du sollst meditieren und nach Innen schauen, und dann wirst Du die Dritte Dimension erreichen; das bedeutet, dass Du fähig werden wirst die Schönheit und Gutherzigkeit der Anderen zu sehen.“

Zitat Shri Mataji Nirmala Devi

und OM

alle Vögel fliegen

März 25, 2012

„Die Vögel identifizieren sich nicht mit dem Ei und lassen sich an 1 Platz nieder.

Sie FLIEGEN.“

Zitat von Shri Mataji Nirmala Devi

und OM

Gebet zur Göttlichen Mutter

Februar 26, 2012

 Japo jalpah shilpam sakalamapi mudra-virachana

Gathi pradakshinya-kramanam-ashna-dyahuti-vidhihi

Pranamah sanveshah sukham-akhilam-atmarpana-drusha

Saparya-paryayas-tava bhavatu yanme vilasitam

 

Aus der Erkenntnis der Selbsthingabe, lass mein Plappern zur Rezitation Deines  Namens werden,

die Bewegung meiner Glieder zu Gesten der Anbetung an Dich,

mein Gehen zur Wanderung um Dich,

meine Nahrung zu verehrenden Opfergaben für Dich,

mein Hinlegen zur Verbeugung vor Dir.

Was auch immer ich für mein Vergnügen tue, lass es zu einem Akt Deiner Verehrung werden.

Aus: Adi Shankaracharyas ‘Saundarya Lahari’, v.27

und OM

 

ABC von Sahaja Yoga

September 18, 2011

A steht für Aarti = Erweckung des Lichtelements

B steht für Bhakti = Hingabe

C steht für Chakra:

…wenn Du realisiert bist ( = Selbstverwirklichung durch Erwecken der Kundalini) kannst Du deine eigenen Chakras zu spüren beginnen, und auch die Chakras von anderen Menschen. Das nennt sich Erleuchtung…

 

und OM

 

Wie zeigt sich nun YOGA?

Juli 18, 2011

Die prinzipielle Auffassung von Meditation und daraus resultierender Lebensweise lässt sich aus der Sichtweise von Sahaja Yoga mit einem Zitat aus der „Bhagavat Gita (6/16-19)“ sehr prägnant ausdrücken:

„Yoga ist Harmonie. Nicht für ihn, der zu viel isst, oder zu wenig;

nicht für ihn, der zu wenig schläft, oder zu viel.

Harmonie im Essen und Rasten, im Schlafen und Wachen:

Eine Perfektion, die sich in jeder Tat ausdrückt. Das ist das Yoga, das von allem Schmerz befreit.

Wenn der Geist des Yogi sich in Harmonie befindet und Ruhe findet im inneren Selbst, verschwunden sind dann alle rastlosen Wünsche, denn er ist ein Yukta – Eins mit Gott.

Denn sein Selbst ist 1 Lampe, die nicht flackert, weil sie brennt an einem Ort, der vor WIND geschützt ist!“

(Quelle: Hackl)

OM

Guru Mantra

Juli 9, 2011

Guru Brahma Guru Vishnu

Guru Devo Maheshwarah

Guru Sakshat Parabrahma

Shri Mataji Nirmala Ma

Tasmaye Shri Guruve Namaha

 

Übersetzung:

Wir verehren das Prinzip des Guru,

das geformt ist aus der Unschuld der drei Götter:

Brahma, Vishnu und Shiva, die das Höchste Wesen sind,

das wir durch den Segen von Shri Mataji erreichen können.

 

Next Age Meditation

März 13, 2011
 

Namaste !

 

Schon bei meinem ersten Yogakurs anno 1987 hat mir Shri Mataji Nirmala Devi gesagt:
„Du bist weder dieser Körper, noch diese Emotionen, noch dieser Verstand,
sondern du bist der Reine Geist, = Selbst, = Seele, = Spirit (english), = Atma (sanskrit).
und der Körper ist nur das Fahrzeug für eine bestimmte Zeit.
Das für sich zu erkennen heißt Selbstverwirklichung.“
 
Und Sie hat auch gleich meine Kundalini-Energie aktiviert
und damit alle zuvor genannten menschlichen Aspekte erleuchtet.
 
Und Sie gab mir viele Seminare in Europa und Indien über die Kundalini und die Chakras
und den inneren Frieden und das Eins-sein mit Allem in der Meditation.
 
Und Sie hat mich gelehrt, dass es wichtig ist „mein eigener Meister“ zu sein,
anstatt fremdgesteuert zu werden. (So gut das eben geht…)
 
Jedenfalls hat Shri Mataji vor kurzem Ihre Inkarnation beendet und Ihren Körper verlassen.
Anbei ein Nachruf über die Meisterin der Meister.
NIRMALA_Pressemeldung-Feb2011
 

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