Experiment mit der Wahrheit

Januar 18, 2018

Experiment mit der Wahrheit – die Kundalini

Ich verbeuge mich vor allen Suchern der Wahrheit.

In der heutigen Folge von Experiment mit der Wahrheit werden wir uns auf die tatsächliche Erfahrung vorbereiten und uns auf die Urkraft konzentrieren, die in jeder Zelle jedes lebendigen Organismus existiert – es ist die KUNDALINI.
Sie müssen nur eines machen: lesen, mitmachen und fühlen. Alle Bilder, Musik und Töne der Natur (im Video) sind mit Bedacht ausgewählt worden, um Sie in einen Zustand inneren Friedens zu versetzen. Wünschen Sie sich, mit der Wahrheit eins zu werden.
Bevor wir mit dem Experiment beginnen, werden wir die Einführung wiederholen.

Wie kann man mit der Wahrheit experimentieren? Die Wahrheit ist, was sie ist. Sie kann nicht verändert werden und auch nicht in Konzepte verpackt werden. Die Wahrheit kann man fühlen.

Ihr eigener Körper ist das Instrument der Wahrheit. In jedem Menschen befinden sich Energiezentren auf dem autonomen Nervensystem, diese sind durch die Nerven mit jeder Zelle des Körpers verbunden. Die Zentren sind direkte Instrumente der Wahrheit. Sie reflektieren sowohl das destruktive, als auch das konstruktive Verhalten des Menschen, seinem Umfeld und sich selbst gegenüber. Ängste, Sorgen, Stress, Ärger, Gier, Egoismus u.s.w. irritieren und überladen die Energiezentren und das autonome Nervensystem. Mit Hilfe des Nervensystems kann man die Gründe für eine positive oder negative Lebenseinstellung herausfinden, sowie erforschen, warum Krankheiten auftreten.

Wie funktioniert das?

Im Sakrum (Kreuzbein) residiert eine Kraft, die als weibliche oder mütterliche Ur Energie bekannt ist. In alten Zeiten war sie als Kundalini-Energie bekannt. Die limbische Zone am Kopf integriert alle Systeme des Körpers und ist deswegen das prinzipielle Kontrollzentrum für den Körper. Das Experiment mit der Wahrheit beginnt, wenn Ihre Kundalini durch die Wirbelsäule aufsteigt und Ihre limbische Zone erleuchtet. Dadurch erreichen Sie eine neue Dimension der Wahrnehmung, durch die Sie lernen den Energiefluss in Ihrem Körper und Ihren Händen zu verstehen. Alle Nervenzentren, also auch alle Organe, spiegeln ihren Zustand in den Händen und auf jedem Finger. Durch dieses subtile Wahrnehmungssystem, welches die Wahrheit über alle Dinge registriert lernen Sie Ihr eigener Meister zu sein. Außerdem werden Sie erkennen, wie man sich Gott gegenüber, der Menschheit und der Natur gegenüber verhalten sollte.

Was immer sie jetzt spüren werden, ist Information über den wahren Zustand Ihrer Energiezentren und das ist Ihr Experiment mit der Wahrheit. Sie können es in Ihren Händen spüren, über Ihrem Kopf, in Ihrem Körper, in Ihrem Herzen.

Das Erwachen der Kundalini im Menschen ist das Aufblühen des Samens, den alle großen Inkarnationen ausgestreut haben. Lord Krishna, Lord Rama, Lord Jesus, Lord Mohammed, Lord Konfuzius, Lord LaoTse, Lord Buddha, Lord Jnaneshwara, Guru Nanak und andere.

Die Kundalini ist die Kraft, die die Menschheit erleuchtet. Dadurch wird ein neuer Schritt in der Evolution eingeleitet. Shri Mataji Nirmala Devi hat eine einfache Methode entwickelt, durch die die Kundalini, mit Hilfe ihrer Liebe, spontan, sanft und ohne Anstrengung erweckt werden kann. Shri Matajis Wunsch ist es jedem, der es möchte, durch diese mütterliche Ur-Kraft die Erleuchtung zu geben.

Der einfachste Weg, diese majestätische Mutter in Ihrem Inneren aufsteigen zu lassen, ist es Ihre Hand auf Ihren Scheitel zu legen, so wie Shri Mataji es hier macht, und zu sagen: „Mutter, bitte gib mir die Erleuchtung“.

Shri Mataji nennt diesen Vorgang Sahaja Yoga, die spontane Verbindung unserer Aufmerksamkeit mit der alles durchdringenden Kraft der Liebe.

In allen lebenden Zellen existiert eine Energie. Diese Energie ist in Spiralform, und auch jedes Wachstum findet spiralförmig statt. In allen Menschen und Tieren existiert diese Energie in eingerollter Form, und die Aufgabe dieser Energie in allen Zellen ist das Wachstum und die Entwicklung, und auch die Kommunikation mit dem gesamten System zu kontrollieren. Vor allem aber stellt sie die Verbindung und Kommunikation mit der alles durchdringenden Kraft des Universums her.

Jetzt machen sie ihr eigenes Experiment

Legen Sie ihre Hände auf die Oberschenkel, mit den Handflächen nach oben. Während Sie weiterlesen, achten Sie auf die Reaktionen ihres autonomen Nervensystems. Wenn Ihre Kundalini sich bewegt, können Sie eine kühle Brise auf ihren Handflächen, auf ihrem Gesicht oder über ihrem Kopf spüren. Oder sie fühlen Sensationen in ihrem Körper. Die Brise kann auch manchmal warm sein, oder sie fühlen Kribbeln auf den Fingern.

Diese Ur-Kraft in Ihnen ist von größter Wichtigkeit für Ihr Experiment mit der Wahrheit. Es ist die Kraft der Erleuchtung. Diese Urkraft, oder Urmutter, hat sich allen Völkern zu verschiedenen Zeiten offenbart.

Der Heilige Jnanadeva und andere Heilige Indiens nannten sie Kundalini. In den alten Schriften der Veden und der Upanischaden, in den Schriften von Markandeya und Tukaram wird die Kundalini als die subtilste, heiligste und mächtigste Kraft des Universums beschrieben.

Die alten Griechen wussten bereits, dass sie im Sakrum am unteren Ende der Wirbelsäule residiert.
Die Moslems nennen sie Ruach, der göttliche Atem des Lebens.
“Und er gab Jesus, dem Sohn von Maria ein klares Zeichen, und stärkte ihn durch den Heiligen Geist.”
Lord Buddha sagte, wenn „Matreya“, die dreifache Mutter, auf der Erde inkarnieren wird, werden die Menschen die Selbsterkenntnis erlangen.
Die Maoris auf den Polynesischen Inseln sprachen über “Manna”, die Erfahrung der heiligen Kraft, die alle Existenz durchdringt.
Die Indianer Nordamerikas bezeichneten sie als „Tapu At”, das bedeutet Mutter und Kind, und drückt ihren Wunsch nach der Wiedergeburt aus.
In den „Attar Veden“ steht:
„Wer auch immer vom Atem des Lebens getrieben wird, wird wiedergeboren werden.“
Kuan-yin, die Japanische Göttin der Barmherzigkeit zeigt eine weibliche Figur auf ihrem Scheitel, die die Urkraft verkörpert.

Lesen Sie jetzt, wie die 10 Urmeister die weibliche Kraft im Universum beschrieben haben:

Lao-Tse: „Es gibt ein Wesen, unbegreifbar und vollkommen
Es existierte von Himmel und Erde.
So still, so formlos existiert es
es ist unveränderlich
es ist alles durchdringend
ohne Gefahr.
Man könnte es die Mutter des Universums nennen.
Ich kenne seinen Namen nicht.
Ich nenne es Tao.“

Wir werden diese Urkraft Kundalini nennen. Übersetzt heißt das „angeboren“, denn sie wartet im Sakrum eingerollt in dreieinhalb Windungen auf ihre Erweckung. Wenn Ihre Kundalini durch Ihre Energiezentren fließt, und die limbische Zone in Ihrem Gehirn erleuchtet, dann verströmt sie Freude, die durch alle Kanäle im Körper fließt. Sie befinden sich dann in einem segensreichen Glückszustand, in dem Ihr ganzer Körper in vollkommener Harmonie ist. In diesem Zustand sind Sie von großer Liebe erfüllt, und Sie sind eins mit dem universellen Ozean des Bewusstseins.

Rohit Mehta, der Begründer der sozialistischen Partei Indiens und Sekretär der internationalen Theosophischen Gesellschaft schreibt in seinem Buch “Die Wissenschaft der Meditation”: “Wir haben erkannt, dass das Gehirn gegenwärtig nur auf dem niedrigen Potenzial von 15 bis 20 Prozent arbeitet. Es muss mit einer großen Menge frischer Energie versorgt werden. Mit dieser Energie können neue Lernzentren in ungenutzten Bereichen des Gehirns geschaffen werden. Ohne solche neue Lernzentren in einem Gehirn zu schaffen, kann der Mensch weder biologisch noch psychologisch in dieser neuen Phase der evolutionären Entwicklung überleben.” Er sagt auch: “Angesichts dieser Situation ist die Erweckung der Kundalini die einzige Möglichkeit.”

Dr. Umesh Rai zeigte in seinem Buch “Medical Science Enlightened”, dass die Erweckung der Kundalini, so wie sie von Shri Mataji Nirmala Devi praktiziert wird diesen revitalisierenden Effekt hat, nicht nur auf das Gehirn und den Körper, sondern auch auf die Umwelt. Der Zustand der Selbstverwirklichung beginnt mit der Erweckung der Kundalini, und wurde von Guru Nanak als Sahaja Samadhi bezeichnet. Shri Mataji nennt es Sahaja Yoga.

Wolfgang Bernhard, der Autor des Buches „Jnanadeva“ beschreibt wie dieser große Heilige die Selbstverwirklichung oder Erleuchtung erfuhr. Jnanadeva beschrieb zum ersten Mal die innere Urmutter, die Kundalini:
“Es ist die reine Kraft der Kundalini, die alle Körperteile von Krankheiten befreit. Von Wirbel zu Wirbel erleuchtet sie die verschiedenen Bereiche des Körpers. Äußerlich mag der Körper sauber und rein scheinen, wie der Körper eines Kindes, aber die Kraft dieser Energie ist nicht beschreibbar. Sobald jede Zelle durch die Kundalini erleuchtet wurde, durchdringt sie das gesamte Wesen und erfüllt es mit göttlicher Kraft. Zugleich absorbiert sie all die Kräfte des Körpers und nur sie, die Urkraft des Lebens bleibt. Jugend und Alter hören auf, anstelle dessen tritt ein reiner Zustand der Existenz jenseits von Zeit und Raum ein. Dieser göttliche Atem ist die Reflexion der Kundalini. Sie ist wahrlich die Mutter des Universums, die letzte Herrscherin unserer Seele.“

Sie fühlen jetzt vielleicht eine kühle Brise auf den Händen. Fühlen Sie, ob Sie die kühle Brise über Ihrem Kopf spüren. Das Experiment mit der Wahrheit gibt Ihnen die Möglichkeit die Wahrheit über alles zu erkennen. Wenn Sie die Kühle spüren, sind Sie in der Realität.

Wenn sie jetzt die Kühle auf beiden Händen spüren, zeigt das, dass Ihr System im Gleichgewicht ist. Aber wenn Sie einen Unterschied in Ihren beiden Händen gespürt haben, was bedeutet das?

Wenn Ihre linke Hand mehr kribbelt als die rechte, lassen Sie sich leichter dominieren, vielleicht fühlen Sie sich oft schuldig, lethargisch und unzufrieden. Und generell herrscht eine selbstkritische Haltung. Dies hält Ihre Aufmerksamkeit mehr in der Vergangenheit, und erlaubt es Ihnen nicht, die Freude des Lebens zu spüren.

Machen sie Ihr eigenes Experiment mit der Wahrheit. Und sehen Sie wie Ihr inneres System ohne Anstrengung ins Gleichgewicht kommt. Wenn Sie kühl auf der rechten Handfläche spüren, richten Sie diese Hand zum Boden und lassen Sie die linke Hand offen auf ihrem Oberschenkel ruhen.

Das Element Feuer bringt Ihre linke Seite ins Gleichgewicht. Zünden sie eine Kerze an und beobachten Sie die Kerzenflamme und gestatten Sie ihr ihre Arbeit zu tun. Die Flammen kennen keine Gegenwart und keine Vergangenheit, sie sind im Hier und Jetzt. Wenn Sie sich eins fühlen mit den Flammen, dann sind auch Sie im Hier und Jetzt. Sagen Sie ihrer eigenen spirituellen Mutter, der Kundalini: “Mutter, ich gebe alle meine Wünsche auf.”
Und Frieden wird durch ihren Körper fließen.

Shri Mataji: „Wenn die Kundalini aufsteigt, löst sie alle unsere Probleme physischer, geistiger, emotionaler oder spiritueller Natur, indem SIE Ihnen ein höheres Bewusstsein gibt. Ihre ganze Kraft ist die Liebe, nichts als Liebe. Man sollte Introspektion betreiben. Was möchte ich von diesem Leben? Ich sollte fähig sein, viel mehr Menschen zu lieben, ohne Lust oder Gier oder Erwartungen. Die Fluten der abstrakten Liebe werden fließen.“

Können Sie jetzt die Kühle auf ihre linken Hand spüren?

Wenn ihre rechte Hand mehr kribbelt als die linke, dann zeigt das die Tendenz an, andere zu dominieren, überaktiv zu sein, überverantwortlich, und das kann zu Problemen mit dem Herz-Chakra führen, zum Beispiel, oder Sie sorgen sich zu viel um die Zukunft, und Sie haben Schwierigkeiten, den Frieden in sich zu finden.

Wenn ihre linke Hand kühl ist, und ihre rechte Hand nicht, heben Sie bitte ihre linke Hand zum Himmel und legen sie die rechte Hand auf den Oberschenkel.

Jetzt sagen sie zu ihrer innerlichen, alles wissenden Mutter Kundalini: “Mutter, ich bin nicht dieser Körper, ich bin nicht dieser Verstand, ich bin nicht diese Emotionen. Kundalini, bitte führe meine reine Aufmerksamkeit zum Selbst (Atma).”

Shri Mataji: „All euer Stress, eure Sorgen verschwinden, denn der Geist ist die Quelle des Friedens. Wenn ihr einmal mit dieser göttlichen Kraft verbunden seid, werdet ihr ein Teil des großen Ganzen werden. Ihr werdet dann nicht nur geleitet, sondern auch beschützt und gesegnet. Und vor allem gibt es euch Freude.“

Können Sie jetzt also auch die kühle Brise auf der rechten Hand spüren? Fühlen Sie über ihrem Kopf, ist hier eine kühle Brise? Wenn sie zu spüren ist, heißt das, dass ihr inneres System im Gleichgewicht ist, und dass sie sich in der Wahrheit befinden.

Lao-Tse: „Die Kraft des Meisters ist wie folgt: Er lässt alle Dinge kommen und gehen, ohne Willensanstrengung. Er erwartet keine Resultate, daher ist er nie enttäuscht. Er ist nie enttäuscht, daher wird sein Geist niemals alt.“

In der nächsten Folge werden Sie die Erfahrung der Selbstverwirklichung mit Shri Mataji Nirmala Devi machen. Dadurch erhalten Sie die Möglichkeit, diese zwei problematischen Bereiche der linken und der rechten Seite ins Gleichgewicht zu bringen, und die Erfahrung des Friedens und der Freude zu machen.

Shri Mataji: „Wir müssen verstehen, wenn wir die Wahrheit kennen wollen, müssen wir uns ein wenig über das menschliche Bewusstsein hinausbewegen. Also müsst ihr, um die Erleuchtung zu bekommen, die Wiedergeburt erfahren. Das Allerwichtigste ist, die Erfahrung der Selbstverwirklichung zu machen. Als Erstes wird man verbunden mit der alles durchdringenden Kraft. Das ist äußerst einfach, und ihr könnt das nicht durch Lesen von Büchern oder Studieren oder irgendetwas anderes erreichen. Vor allem aber betretet ihr dadurch das Reich Gottes, das der Ozean der Freude ist.“

Das nächste Mal erfahren wir die Erweckung der Kundalini mit Shri Mataji Nirmala Devi, die mit ihrer Methode der Liebe bereits mehr als 7 Millionen Menschen die Erweckung der Kundalini geschenkt hat.

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Die Kundalini erwacht

November 28, 2012

JNANESHWARI – Auszüge aus dem 6. Kapitel:

Die Kundalini erwacht, und aus den drei-einhalb Windungen heraus erhebt sie sich in die Region des Voids.

Chaitanya, die Urenergie, überströmt das Herz und dringt in die Hände und Füße vor. Sie befreit alle Teile des Fleisches von ihrer Schwere und von allen Problemen und Krankheiten. Gelenk für Gelenk erleuchtet sie die Körperregionen. Sie durchflutet die Knochen und löst alles Lähmende aus den Adern und Blutbahnen.

Die Kundalini löst alle schweren Elemente des Körpers auf: die Erde, das Wasser und das Feuer. Dann überströmt sie das ganze Wesen und erzeugt eine kühlende Sensation im Körper – innerlich und äußerlich.

Wenn sie alles Schwere aufgelöst hat, durchdringt sie erneut das ganze Wesen und erfüllt es mit seiner Energie. Dabei strömen die Winde des linken und des rechten subtilen Kanals in die Mitte, doch läßt die Kraft der Kundalini es noch nicht zu, daß sie sich vereinen, sondern trennt sie durch die trennenden Verzweigungen der Chakren.

Völlig gelöst und befreit aller Fesseln und Bande der Illusion, verbleibt nur die Urkraft der Lebens – der Wind der Vibrationen – im Körper.

Die Kundalini tritt nun in den Kanal der Mitte ein – den Shushumna. Die Kräfte der linken und rechten Seite vereinen sich und die Verbindung der Chakren wird vollkommen. Der vollkommene Nektar des Lebens, der über allen Wesen ruht, fließt über, während die Kundalini ihn berührt und ergießt sich in alle Kanäle, die von ihr geschaffen wurden, und erfüllt alle Regionen die von ihrem Wind der Vibrationen aufgeschlossen werden.

Völlig leicht geworden, umhüllt nur die Haut den Körper, der schon nicht mehr in der Welt der Elemente lebt. Leer ist er geworden und leicht. Selbst der Tod fürchtet diesen Körper. Jugend und Alter hören auf zu sein. Reine Kindheit wird an ihrer Stelle geboren. Der Yogi erscheint wie ein Kind, doch das Reservoir der physischen Stärke ist so einzigartig, daß man das Wort “Bala“, die Stärke, interpretieren muß.

Gleich voll entwickelten Perlen, die kraftvoll die Schalen der Muscheln aufsprengen, um den Ruf ihrer Schönheit in die Weite des Meeres zu strahlen, in gleicher Art, verströmt die vollkommene Vision ihr Licht durch die leicht geöffneten Augen des Yogi und erfüllt die gesamte Atmosphäre mit dem Duft der Unendlichkeit.

Der Körper des Yogis besitzt die Strahlkraft des Goldes, dennoch ist er unfassbar leicht gleich dem Wind, da er die Massivität des Erd–Elementes und die Zähigkeit des Wassers nicht mehr in sich trägt. Nur noch der der leichte Hauch der Ewigkeit durchflutet sein Wesen. So kann der Yogi jenseits der Meere blicken und himmlische Klänge vernehmen und selbst die Gedanken einer Ameise lesen. Er reitet das Pferd, das in der Form des Windes ihm dient und schreitet über alle Wasser ohne seine Füße zu nässen und erreicht ungeahnt große Kräfte.

Fest gegründet auf der kindlichen Unschuld – und die Region unter dem Herzen als Stufe nutzend – steigt die Kraft ”Kundalini” im mittleren Kanal empor, und als Wind der Vibrationen erreicht sie das Herz. Diese reine Göttin – Kundalini –  ist wahrhaft die Mutter des Universums als auch die allerhöchste Majestät der Seele und die beschützende Macht des sprießenden Pflänzchens ”OHM”.

Das Herz läßt den Wind der Vibrationen in der Form von Tönen in den Körper fließen, versprüht seine göttliche Musik und ein leiser Donner der  Vibrationen durchdringt den Körper. Während das Herz derart erdröhnt, öffnet sich das Fenster in die Krone des Kopfes in der Form des Brahmarandhras.

Dort oben, weit über der Leere unter dem Herzen, existiert eine andere Zone der Leere, die man Brahmarandhra nennt und in der alle Essenz beheimatet ist. Während Sie – die Göttin Kundalini – eintritt in diese Sphäre der Leere, erfüllt sie dieses Reich der Essenz mit ihrer Herrlichkeit.

In ihrer eigenen Herrlichkeit löst sich die Göttin selbst auf und verströmt in der unendlichen Weite des Herzens. Kraft fließt in Kraft, Energie in Energie. Alles löst sich auf in ihrer Kraft, und selbst sie – die Kraft – ist nicht mehr wahrnehmbar.

Nur der Wind verbleibt, frei, rein und unberührbar. Dies ist das letzte Stadium in dem sich alle schweren Elemente endgültig verlieren. Der Körper erlöst sich in sich selbst.

Dieser Körper ist nicht mehr von dieser Erde. Himmels–Wanderer (sky–wanderer) wird er von da ab genannt. Derart geworden vollbringt der Körper des Yogi Wunder.

Die Erde hat sich in Wasser gelöst, das Wasser in der Hitze sich verflüchtigt, während die Hitze vom kühlenden Wind im Herzen absorbiert wurde. Zurück bleibt nur der Wind, verweilend in menschlicher Form. Doch selbst er wird nach einiger Zeit vom Himmel absorbiert.

Der Name Kundalini verliert sich dann und der Name ”Maruta” (Wind) nimmt seinen Platz ein. In seiner ureigenen Kraft ruhend, verweilt er, bis er vom Absoluten (Brahman) aufgenommen wird.

In der Yoga–Position “Jalandhara“ durcheilt sie den Shushumna Kanal und durchstößt das Brahmarandhra. Dann, die Füße auf dem “OM“ ruhend, flutet der Wind, gleich dem Fluß der auf dem Meer trifft, durch das Brahmarandhra hinaus, breitet die Arme aus in der Form: “Ich bin das Absolute (Brahman)“ – und umarmt die Vollkommenheit.

Der Schleier der fünf Elemente fällt ab und beide – der Wind des Lebens und das Absolute vereinen sich und lösen sich in der Macht des Absoluten auf, gleich dem Seewasser, das verdampft war und derart gereinigt sich in der Form von Wolken in Flüsse und Bäche ergossen hat, nun erneut zurückkehrt ins Meer, genau so kehrt die individuelle Seele, durch die Hilfe der menschlichen Form in das Absolute zurück und sichert die ewige Einheit.

Jene vollkommene Rückkehr ins Absolute vermag jedoch nur jener zu verstehen, der es selbst erfährt. Unmöglich ist es Worte zu finden, die jenen vollkommenen Zustand zu beschreiben vermögen. Der Lebenswind selbst vermag keinen Laut aus jenen Regionen der Vollkommenheit in die Form menschlicher Worte zu gießen, wenn er sich in der absoluten Vollkommenheit des Brahmarandhra auflöst. Deshalb kann es durch Worte nie erreicht werden.

Und dies ist eine Wahrheit – dreifach wiederholt.

und OM

Beiben sie in der Gegenwart…

Oktober 19, 2012

„… und bleiben Sie ausgeglichen“, sagt Nirmala Devi

The Times of India, 13. März 2000

MUMBAI: Viele nickten zustimmend mit dem Kopf als Nirmala Devi, spirituelle Lehrerin und die Gründerin von Sahaja Yoga sagte: „Seien Sie nicht zu hart zu sich selbst! Hören Sie auf, sich schuldig zu fühlen für das, was geschehen ist. Verzeihen Sie sich und verzeihen Sie anderen!“

Sie sprach am Samstag Nachmittag im Y.B. Chavan Auditorium mit den Offizieren der indischen Verwaltung über „Stress-Management“.

Sie beschrieb die IAS und IPS Offiziere als das „Rückgrat des Landes“ und sagte, dass sie nicht unter irgendeiner Art Druck oder Belastung stehen sollten.

Für Shri Mataji, wie sie allgemein bekannt ist, liegt der Frieden innerhalb des Individuums und muss lediglich entdeckt werden. Laut Shri Mataji ist es wesentlich, in den Zustand der Meditation zu kommen, um den Zustand des inneren Friedens zu erreichen. „Und es ist nur der Anfang einer Verwandlung, die uns zu einem höheren Bewusstseinsniveau führt“, sagte sie.

Nirmala Devi betonte, dass die Leute sich nicht über das subtile Energiesystem bewusst sind, das innerhalb jedes Menschen arbeitet. Sie erklärte das Konzept der „Kundalini-Erweckung“ und sagte, dass die Kundalini jene Energie ist, die schlafend im Sakrum liegt (Knochen am unteren Ende der Wirbelsäule). Im weiteren Sinn ist das Erwecken der Kundalini der Prozess der Selbstverwirklichung, die einer Person hilft, Stress zu überwinden und die das gequälte Nervensystem heilt. Sie meint, dass die Selbstverwirklichung die erste Begegnung eines Menschen mit der Wirklichkeit ist.

Sie sagte, dass auch in den Shastras (alte indische Schriften) steht, dass diese Energie innerhalb jedes Menschen liegt. Sahaja Yoga benutzt dieses subtile innere Instrument – die Kundalini, um eine Balance im körperlichen, geistigen, emotionalen und spirituellen Wesen hervorzurufen.

„Wenn die Kundalini erweckt wird, hilft das der Person demütig zu werden. Es bringt auch die Selbstverwirklichung mit sich. Das eigentliche Erwecken der Kundalini ist bekannt als Selbstverwirklichung“, sagte sie. Sie ergänzte, dass die Leute sich heutzutage entspannen müssten und dass auch dies mit diesem Erwecken möglich ist.

In ihrem Buch „Stress-Management durch Sahaja Yoga“ hat sie erklärt, dass das linke sympathische Nervensystem die Energie des Wunsches im Individuum darstellt, während das rechte die Energie der Aktion darstellt. „Und es ist die linke Seite, die Sie steuern können“, sagte sie und ergänzte, dass es eine Balance zwischen den beiden geben sollte.

Sahaja Yoga strebt an, mit Meditation holistische Gesundheitsfürsorge für die Menschen zu erreichen. Näher eingehend auf den Nutzen der Meditation sagte sie, dass eine Person einen friedlichen Geisteszustand erreichen und trotzdem aufmerksam bleiben könnte. “Man fühlt Mitleid für die Menschheit und ist fähig loszulassen von Zorn, von Hass, von der Furcht, vom Groll und von anderen negativen Merkmalen, die das Wachstum einer Person hemmen“, sagte sie.

Nirmala Devi begann 1970 mit der Verbreitung von Sahaja Yoga und heute gibt es Sahaja Yoga-Zentren in mehr als 108 Ländern der Welt. Sie war auch im indischen Freiheitskampf aktiv und sagte, dass diese Technik der Selbstverwirklichung die Menschen auch patriotisch macht. „Weil jene, die es ausüben sind jenseits von Materialismus und können alles opfern“, bemerkte sie.

Sie kommentierte die menschliche Tendenz, über der Vergangenheit zu brüten und wiederholte, dass es  unlogisch wäre sich wegen der Vergangenheit schlecht zu fühlen.

„Wenn Sie sich schlecht fühlen, quälen Sie sich selbst. Lernen Sie, in der Gegenwart zu bleiben und bleiben Sie ausgeglichen“, sagte sie.

Und glücklich war die Erde…

September 26, 2012

…als Ihre Füße sie berührten.

Exakt heute vor 30 Jahren hat Shri Mataji Nirmala Devi erstmals Wiener Boden berührt. Das war der Beginn einer neuen Ära – Kundalini erwecken & Selbstverwirklichung erleben für Jedermann/Jederfrau !

Die Anderen

Juli 16, 2012

„Du sollst meditieren und nach Innen schauen, und dann wirst Du die Dritte Dimension erreichen; das bedeutet, dass Du fähig werden wirst die Schönheit und Gutherzigkeit der Anderen zu sehen.“

Zitat Shri Mataji Nirmala Devi

und OM

alle Vögel fliegen

März 25, 2012

„Die Vögel identifizieren sich nicht mit dem Ei und lassen sich an 1 Platz nieder.

Sie FLIEGEN.“

Zitat von Shri Mataji Nirmala Devi

und OM

Gebet zur Göttlichen Mutter

Februar 26, 2012

 Japo jalpah shilpam sakalamapi mudra-virachana

Gathi pradakshinya-kramanam-ashna-dyahuti-vidhihi

Pranamah sanveshah sukham-akhilam-atmarpana-drusha

Saparya-paryayas-tava bhavatu yanme vilasitam

 

Aus der Erkenntnis der Selbsthingabe, lass mein Plappern zur Rezitation Deines  Namens werden,

die Bewegung meiner Glieder zu Gesten der Anbetung an Dich,

mein Gehen zur Wanderung um Dich,

meine Nahrung zu verehrenden Opfergaben für Dich,

mein Hinlegen zur Verbeugung vor Dir.

Was auch immer ich für mein Vergnügen tue, lass es zu einem Akt Deiner Verehrung werden.

Aus: Adi Shankaracharyas ‘Saundarya Lahari’, v.27

und OM

 

ABC von Sahaja Yoga

September 18, 2011

A steht für Aarti = Erweckung des Lichtelements

B steht für Bhakti = Hingabe

C steht für Chakra:

…wenn Du realisiert bist ( = Selbstverwirklichung durch Erwecken der Kundalini) kannst Du deine eigenen Chakras zu spüren beginnen, und auch die Chakras von anderen Menschen. Das nennt sich Erleuchtung…

 

und OM

 

Wie zeigt sich nun YOGA?

Juli 18, 2011

Die prinzipielle Auffassung von Meditation und daraus resultierender Lebensweise lässt sich aus der Sichtweise von Sahaja Yoga mit einem Zitat aus der „Bhagavat Gita (6/16-19)“ sehr prägnant ausdrücken:

„Yoga ist Harmonie. Nicht für ihn, der zu viel isst, oder zu wenig;

nicht für ihn, der zu wenig schläft, oder zu viel.

Harmonie im Essen und Rasten, im Schlafen und Wachen:

Eine Perfektion, die sich in jeder Tat ausdrückt. Das ist das Yoga, das von allem Schmerz befreit.

Wenn der Geist des Yogi sich in Harmonie befindet und Ruhe findet im inneren Selbst, verschwunden sind dann alle rastlosen Wünsche, denn er ist ein Yukta – Eins mit Gott.

Denn sein Selbst ist 1 Lampe, die nicht flackert, weil sie brennt an einem Ort, der vor WIND geschützt ist!“

(Quelle: Hackl)

OM

Guru Mantra

Juli 9, 2011

Guru Brahma Guru Vishnu

Guru Devo Maheshwarah

Guru Sakshat Parabrahma

Shri Mataji Nirmala Ma

Tasmaye Shri Guruve Namaha

 

Übersetzung:

Wir verehren das Prinzip des Guru,

das geformt ist aus der Unschuld der drei Götter:

Brahma, Vishnu und Shiva, die das Höchste Wesen sind,

das wir durch den Segen von Shri Mataji erreichen können.