Yoga im Mai

Das Öffnen des Sahasrara Chakra (5. Mai 1970) 


Shri Mataji suchte – in ihren eigenen Worten – „Wege und Methoden, ich erarbeitete es in mir selbst durch meine eigene Art der Meditation. Ich erarbeitete mir alle Permutationen und Kombinationen.“Sie beobachtete viele sogenannte Gurus bei der Arbeit und war entsetzt von deren Scheinheiligkeit und deren Gier nach Geld.  

Sie entschied daraufhin: „Ich muss das letzte Chakra öffnen – das Sahasrara.“ 

Am 5. Mai 1970 erlebte sie in Nargol, einem kleinen Dorf am Meer, etwa 150 Meilen von Mumbai die Offenbarung und das Öffnen ihres Sahasrara Chakra und von da an begann eine Reise der Massenerweckung der Kundalini. 

Shri Mataji beschrieb das Öffnen des Sahasrara in folgender Weise: „Sobald das Sahasrara geöffnet war füllte sich die ganze Atmosphäre komplett mit Chaitanya. Und der Himmel strahlte in einem ungeheuren Licht, und das Ganze kam mit solch einer Macht auf die Erde, wie sintflutartiger Regen oder wie ein Wasserfall – dass ich völlig überrascht war und wie betäubt. Das Ereignis war so gewaltig und so unerwartet, dass ich selbst wie betäubt war und ob seiner Größe völlig still wurde. Ich sah die Ur-Kundalini wie aus einem Hochofen emporsteigen und dieser Hochofen war ganz still; aber sie sah aus wie Feuer – wie wenn Metall erhitzt wird – und sie hatte viele Farben; genau so sah die Kundalini aus – wie ein großer Hochofen, man kann sagen wie ein Hochofen, der wie ein Tunnel aussieht – also, so wie diese Kraftwerke, die Kohle verbrennen um Elektrizität zu erzeugen – und Sie streckte sich aus wie ein Teleskop, ein Teil nach dem anderen: eins, zwei, drei, vier – genau so. Und die Deitäten kamen und nahmen auf ihren Sitzen Platz, auf ihren goldenen Sitzen um das Sahasrara und dann hoben sie den ganzen Kopf wie einen großen Deckel und öffneten ihn. Und dann begann es in Strömen zu regnen und ich wurde völlig durchtränkt und ich begann all das zu sehen und verlor mich in der Freude. Es war als ob ein Künstler seine eigene Schöpfung erfüllt sieht. Ich fühlte die Freude einer großartigen Erfüllung.  

Nachdem ich aus dieser wunderbaren Erfahrung herausgekommen war schaute ich mich um und sah, dass die Menschen nichts davon bemerkt hatten und ich wurde absolut still. Dann wünschte ich mir, dass ich sie zu Schalen formen könnte, um sie mit diesem Nektar anzufüllen.“ 

 

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